14. Der “Liber ad Milites Templi” – Heute

Einer der ältesten Berichte über den Orden der Tempelherren schrieb der cluniazensische Mönch Richard von Poitou um 1153 (SS 26, S. 80): Per haec tempora (1119) surrexit in Jerusalem novum miliciae genus, (ab Hugone de Paieno viro nobili constitutum), more monacorum viventes, castitati dant operam, domi et bello diciplinan servantes, cum silentio edunt, omnia illis […]

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13. Das Hohe Lied der Liebe

1.Kor. 13 Wenn ich mit Menschen-, ja mit Engelszungen redete, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle. Und wenn ich die Gabe der Weissagung hätte und wüßte alle Geheimnisse und besäße alle Erkenntnis; und wenn ich allen Glauben hätte, so daß ich Berge versetzte, hätte aber die […]

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12. Marienliebe

Schon in den ersten Satzungen unterstellten die Zisterzienser ihre monastische Lebensform dem besonderen Schutz der Jungfrau Maria; dem Geheim ihrer Himmelfahrt sollten fortan alle Ordenskirchen geweiht sein. Jedes Kloster trägt seit 1335 ihr Bild im Konventsiegel. Auch im Klosternamen findet diese innige Beziehung zu Maria beredten Ausdruck: Marienborn, Marienfeld, Marienfließ, Mariensee, Marienstatt, Marienstern, Mariawald. Durch […]

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11. Christusmystik

In seinen Predigten über das Hohe Lied wie in kleineren geistlichen Schriften entwickelte Bernhard das Verhältnis der Seele zu Christus. Er wird zum Vater der Braut- und Christusmystik, die auf die mittelalterliche Frömmigkeit tiefgreifend einwirkte. Der Abt von Clairvaux, den die Kunst gerne versunken unter dem Kreuz oder in Umarmung des Gekreuzigten darstellt, verkörpert in […]

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10. Die Geistigkeit Bernhards

Sein Einfluss auf die Geistigkeit in- und außerhalb seines Ordens war bedeutend. In einem seiner Briefe kennzeichnet er das Zisterzienserleben: “unsere Lebensart ist ein Leben der Demut, des Verzichts, der freiwilligen Armut, des Gehorsams,des Friedens und der Freude im HI.Geiste; unsere Lebensart bedeutet Unterwerfung unter einen Lehrer (Abt ), eine Regel, eine Disziplin. Unsere Lebensart […]

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9. Brief an die Tempelritter

Lobrede auf das neue Rittertum Vorrede Bernhard, nur dem Namen nach Abt von Clairvaux, (grüßt) Hugo, den Ritter und Meister der Ritterschaft Christi: Kämpfe den guten Kampf ! (Anmerk.: Bernhard beginnt sein Schreiben mit einer eindrucksvoll alleterierenden Gruß- und Devotionsformel, die mit den weiteren Bescheidenheitsopoi im Prolog korrespondiert. Indem er auf 2Tim 4,7f anspielt, erinnert […]

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8. Gliederung und Inhalt des LIBER AD MUTES TEMPLI

“Sucht man nach einer Gliederung, so wird man der Schrift am ehesten gerecht, wenn man sie in drei etwa gleich lange Abschnitte (A, B, C) teilt, denen die beiden letzten Kapitel lose angehängt sind. Es ergibt sich folgender Aufbau: Prolog A) Kapitel I-IV: Die neue Ritterschaft (I: Schwert und Zingulum; II: Ritter auf Abwegen; III: […]

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7. Liber Exhortationis

Rechtzeitig zur neunhundertjährigen Wiederkehr der Geburt Bernhards von Clairvaux ist der erste Band einer deutschen Gesamtausgabe der Werke im Tyrolia-Verlag, Innsbruck, erschienen. Ihm entnehmen wir den Wortlaut des “Liber exhortationis”. Die hier wiedergegebene  Einleitung verfaßte R. Schraml, die Übersetzung des Briefes besorgte S. Giacomelli, die Anmerkungen im Text übernahmen wir von P. Dinzelbacher.

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6. Bernhard von Clairvaux

Bernhard war schon zu seinen Lebzeiten ein im christlichen Abendland heiligmäßig verehrter Mann. Als Mönch und Abt von Clairvaux war er ein viel gefragter päpstlicher Berater, er war landauf, landab ein unermüdlicher und hinreißender Prediger; er war Kirchenlehrer und gern  gehörter Vertrauter von Königen und Fürsten. Es spricht für das lebensnahe Denken und Handeln Hugos […]

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5. Hugo Peccator

In diesem Zusammenhang ist ein interessanter Brief des “Hugo peccator” an seine Brüder, die er als “milites Christi” anspricht, erwähnenswert. Der Briefschreiber ist vermutlich Hugo von Payns. In diesem Brief zeigt “Hugo peccator” die Gründe für das Stagnieren seiner jungen  Gemeinschaft auf. Er weiß von Vorwürfen, die sich auf ihre “professio”, ihr Gelübde beziehen, durch […]

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4. Kreuzfahrer

Nach dem Aufruf Papst Urban II. zur gewaltsamen Befreiung der heiligen Stätten der Christenheit in Palestina aus der Herrschaft der Mohammedaner, war dies in vielerlei Hinsicht der Beginn eines neuen Zeitalters. Zunächst bildeten sich für uns Heutige unvorstellbare Massenbewegungen bewaffneter Wallfahrten, die sich auf den Weg nach Jerusalem machten. Die Männer, die den Worten Urbans […]

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3. Rede Urban II. in Clermont

“Die Lehre Jesu Christi, welche das Abendland in ursprünglicher Reinheit bewahrt, ist auch Jahrhunderte lang in Asien frei verkündet und bekannt worden. Zwar hat das gerechte Bestreben, jede falsche Ansicht und Deutung zu vertilgen, uns bisweilen in Zwiespalt erscheinen lassen mit den Bewohnern jener Länder! Allein wir haben sie stets geachtet als Christen und nie […]

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2. Beginn der Kreuzzüge

Dreihundert Jahre war Jerusalem in der Obhut von Byzanz eine christliche Stadt. 637 fiel das Heilige Land beim ersten Ansturm in die Hände des Islam. Die abbasidischen Kalifen legten aber bis in das 10. Jahrhundert den Pilgerfahrten keine Hindernisse in den Weg. Erst als die türkischen Seldschuken 1077 die Herrschaft übernahmen und fast das ganze […]

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Jahrhundertfeiern

1990 Der Deutsche Orden begeht das 800-jährige  Jubiläum  seiner Gründung während des Kreuzzuges (1189 – 1192). Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153) steht im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen des christlichen Europa aus Anlaß der neunhundertjährigen Wiederkehr seiner Geburt. Bestehen Zusammenhänge zwischen dem Heiligen und dem berühmten geistlichen Ritterorden, oder ist es ein eher zufälliges Nebeneinander historischer […]

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