Ruf zum Frieden aus Volkenroda in Thüringen

Der ORDO MILITIÆ CRUCIS TEMPLI – Tempelherren-Orden, Deutsches Priorat – begrüßt dankbar, dass evanglische und katholische Christen dem Frieden dienen.

Dieser Dienst zeigt sich beim gemeinsamen Beten des Vaterunsers, das in den Evangelien des Matthäus (Kap. 6) und des Lukas (Kap. 11) überliefert worden ist, und des Glaubensbekenntnisses (Credo), das seit dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 das grundsätzliche Bekenntnis für alle Christen ist.

Heute gilt es, den christlichen Glauben zu stärken und die zehn Gebote mit ihren richtungsweisenden Aussagen zum Wohle der Menschen und gegen die Bedrohung des Friedens gemeinsam in der Welt zu vertreten.

Frieden nach innen und außen setzt voraus, die Waffen des Geistes – Denken, Glauben und Wort – gegen die Waffen der Gewalt und des Krieges, die immer heimtückischer, brutaler und menschenverachtender werden, einzusetzen.

Die Wegweisung dazu ist mit den Worten Dag Hammarskjölds gegeben, der von 1953 bis 1961 erster Generalsekretär der Vereinten Nationen war:

„Das größte menschliche Gebet bittet nicht um den Sieg, sondern um den Frieden.“